Kurzbeschreibung:

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Stefanie Loroch: Die Strafprozessberichterstattung in Münster im 19. Jahrhundert


Gegenstand der Arbeit ist die Strafprozessberichterstattung in Münster im 19. Jahrhundert. Ausgangspunkt ist die Frage nach der Macht der öffentlichen Meinungsbildung auf der einen und der Ohnmacht der zensierten Presse auf der anderen Seite.
Die Geschichte des 19. Jahrhunderts war auch in Münster geprägt von Umbrüchen, politischer, gesellschaftlicher und kultureller Art. Mit der unter Napoleon veranlassten Einführung des Gerichtsaufbaus nach französischem Vorbild und der Einführung der französischen Prozessordnung mit mündlicher und öffentlicher Verhandlung wandelte sich daher ebenso das Rechtssystem. Auch Journalisten nahmen nunmehr im Gerichtssaal Platz. Damit war das Spannungsverhältnis zwischen Pressefreiheit und staatlicher Einflussnahme begründet. Diese Arbeit soll untersuchen, in welcher Form eine objektive Prozessberichterstattung möglich und erwünscht war. Die Art des Berichtens, Sprache, Schwerpunktsetzung und Zielrichtung werden analysiert und ausgewertet. Historische Quellen wie zum Beispiel der Westfälische Merkur und der Münsterische Anzeiger sollen hierzu Auskunft geben.

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Diese Seite ist vom 27 September, 2005