Angela Meissner: Die Entwicklung der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universitaet
zu Berlin waehrend der Weimarer Republik
Die bezeichnete Arbeit befasst sich mit den Entwicklungstendenzen,
die durch eine Zeit des Umbruchs - hier die Zeit der Weimarer Republik
- veranlasst sind. Dabei ist das Ziel, herauszufinden, ob und wenn ja
wie, sich die damaligen politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen
und moralischen Veraenderungen in Berlin auf die Juristische Fakultaet
der HU als "universitas litterarum" mit ihrem humanistischen Bildungsideal
ausgewirkt haben . Es handelt sich somit um eine Arbeit, die ueberwiegend
von Recherche in Originalquellen des Archivs der HU am Salzufer gepraegt
ist. Dabei soll nach einer Aufstellung der Gegebenheiten an der Fakultaet
um 1918 ( Lehrkoerper, Studentenschaft, Seminar, Institute, Lehrplan,
Verwaltungsaufbau ) analysiert werden, inwieweit sich diese tatsaechlichen
Umstaende im Verlauf der Weimarer Republik wieder und wieder gewandelt
haben. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Veraenderung des Lehrplans
und der Zusammensetzung der Studentenschaft sowie den Wechsel der Lehrkoerper
, bedingt durch den Schritt zur parlamentarisch-demokratischen Republik,
zur Parteienstaatlichkeit und zum Beginn der Emanzipation, gelegt werden.
Leben, Werk und Engagement einiger Professoren, so z.B. der Verfassungsrechtler
Rudolf Smend und Heinrich Triepel, werden dabei besonders herausgegriffen
werden.
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