Gregor Raabe:
Die Rechtsprechung des Königlichen Kammergerichts in erb- und familienrechtlichen
Streitigkeiten
Die Rechtsprechung des Königlichen Kammergerichts
des 15. Jh. ist bislang nur wenig erforscht. Der Schwerpunkt der Arbeit
liegt auf der Auswertung familien- und erbrechtlicher Verfahren. Ziel
der Arbeit ist zum einen die Herausarbeitung materiellrechtlicher Grundsätze:
Waren Frauen in der Erbfolge gleichberechtigt? War die Enterbung der
Tochter "ohne redliche Ursache" rechtmäßig? Wie
wurde eine Vormundschaft wirksam bestellt, wer übte sie aus, und
wie wirkten sich Mißbräuche aus? Zum anderen werden regionale
familien- und erbrechtliche Besonderheiten und ihre Berücksichtigung
in der kammergerichtlichen Rechtsprechung geklärt.
Doktorvater: Prof. Dr. Peter Oestmann (Münster)
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