Maria Cornelia Schürmann: Iurisprudentia Symbolica
In der Literatur des 18. Jahrhunderts lassen sich Hinweise auf eine
"Iurisprudentia symbolica" finden, die sich mit der Bedeutung
und Funktion von Symbolen und Ritualen im Rechtsleben befasst und als
frühe wissenschaftliche Auseinandersetzung mit rechtssymbolischen
Fragestellungen betrachtet wird. In der Mehrzahl handelt es sich dabei
um juristische Dissertationen. Im 19. Jahrhundert befassten sich dann
einige Autoren, u.a. Jacob Grimm, mit den sog. deutschen "Rechtsalterthümern".
Diese Werke sollen die Grundlage für eine wissenschaftsgeschichtliche
Arbeit über rechtssymbolische Untersuchungen im 18. und 19. Jahrhundert
darstellen.
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