Philipp Zimmermann:
Die Monita zum Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis
Die Monita zum Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis
von 1756.
Der Arbeit liegen ein Entwurf des Codex Maximilianeus
Bavaricus Civilis aus dem Jahr 1754 und dazu von den bayerischen Justizbehörden
und der Ständevertretung verfasste Monita zugrunde. Dieses Material
wurde bislang nicht näher untersucht.
Die Arbeit soll einen Beitrag zur Erschließung des Quellenmaterials
leisten und die Entstehungsgeschichte des zivilrechtlichen Teils der
Maximilianeischen Gesetzesreform in Bayern um die Mitte des 18. Jahrhunderts
beleuchten.
Der Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis wird vorwiegend als Werk des
Usus Modernus mit geringen naturrechtlichen Einschlägen gesehen.
Die Arbeit möchte diese Perspektive um den Blick auf die Monita
erweitern und aufzeigen, daß dieses Gesetzbuch auch ein Ergebnis
eines Ringes um konkrete Rechtsfragen und rechtspraktische Probleme
der damaligen Zeit war.
Doktorvater: Prof. Dr. Hans-Peter Haferkamp (Köln)
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