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Zwei Stellen für Doktorand*innen (m/w/d)

09. November 2020

Zu besetzen sind in der Abteilung II („Historische Normativitätsregime“) (Direktor Professor Dr. Thomas Duve) ab März 2021 zwei Stellen für Doktorand*innen (m/w/d) - (Jurist/innen, Historiker/innen) im Projekt "Nichtstaatliches Recht der Wirtschaft. Die normative Ordnung der Arbeitsbeziehungen in der Metallindustrie vom Kaiserreich bis in die frühe Bundesrepublik".


Das Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main ist ein international führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, seine weltweit herausragende Spezialbibliothek sowie seine zahlreichen internationalen und nationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Grundlagenfragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren. 

Zu besetzen sind in der Abteilung II („Historische Normativitätsregime“) (Direktor Professor Dr. Thomas Duve) ab März 2021 zwei Stellen für Doktorand*innen (m/w/d) - (Jurist/innen, Historiker/innen) im Projekt Nichtstaatliches Recht der Wirtschaft. Die normative Ordnung der Arbeitsbeziehungen in der Metallindustrie vom Kaiserreich bis in die frühe Bundesrepublik (https://www.rg.mpg.de/forschungsprojekt/nichtstaatliches-recht-der-wirtschaft). In diesem Projekt wird das Normativitätsregime einer der bedeutendsten deutschen Wirtschaftsbranchen in seinem rechts-, wirtschafts-, sozial- und kulturhistorischen Kontext rekonstruiert. Im Mittelpunkt steht die Schaffung einer digitalen Quellenedition, in die Regelwerke zur Gestaltung der Arbeitsbeziehungen aufgenommen werden. Mit dieser Quellenedition wird einerseits eine Materialgrundlage für künftige rechts- und sozialhistorische Forschung zur Verfügung gestellt. Zugleich werden damit eigene Forschungsinteressen verfolgt. Dazu gehören auch Dissertationsvorhaben, die im thematischen Rahmen des Projekts weitergehende Fragestellungen verfolgen. 

Ihr Profil: Sie haben einen überdurchschnittlichen Abschluss - in den Rechtswissenschaften (Staatsexamen) und bereits Erfahrungen in der neueren Rechtsgeschichte gesammelt oder - in der Geschichtswissenschaft (Magister/Master) und verfügen über gute Kenntnisse der deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie sind eine kommunikative und kooperationsfähige Persönlichkeit, die zur eigenständigen Bearbeitung eines Forschungsvorhabens befähigt ist, und arbeiten gern in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld; gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt. 

Unser Angebot: Die Doktorandenstellen (39 Stunden pro Woche) werden analog 65% E13 TVöD Bund vergütet und dienen in erster Linie der Durchführung des eigenen Promotionsprojekts. Die Vertragsdauer ist auf drei Jahre befristet und kann ausnahmsweise um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jeden Hintergrunds. 

Bitte reichen Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (insbesondere Beschreibung der Interessen und Vorerfahrungen, Lebenslauf und Zeugnisse) bis spätestens zum 31.12.2020 ausschließlich in Form einer PDF-Datei, die alle Bewerbungsunterlagen enthält, online über folgenden Link ein: https://www.rg.mpg.de/stellenangebote

Darüber hinaus bitten wir um Übersendung einer fünfseitigen Skizze mit Überlegungen zu einem eigenen Forschungsprojekt. Das Themenspektrum umfasst z. B. die Geschichte des Arbeits- und Sozialrechts, die Geschichte der industriellen Interessenverbände (Unternehmens- oder Gewerkschaftsverbände) und die Geschichte der innerbetrieblichen Beziehungen. Auch Vorschläge, die regional oder national vergleichende Ansätze umfassen, sind willkommen. Aussichtsreiche Bewerberinnen und Bewerber werden zeitnah zu einem Auswahlgespräch eingeladen. 

Kontakt: Für weiterführende inhaltliche Informationen wenden Sie sich bitte an PD Dr. Peter Collin (collin@rg.mpg.de) oder Dr. Johanna Wolf (wolf@rg.mpg.de). Für Fragen zu den Arbeitsbedingungen wenden Sie sich bitte an Frau Anna Heym (jobs@rg.mpg.de).