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Doktorand/in - Jurist/in

26. Januar 2021

Ab April 2021 ist eine Doktorand/innen-Stelle für Jurist/innen am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie, in der Abteilung II („Historische Normativitätsregime“) (Direktor Professor Dr. Thomas Duve), zu besetzen.


Das Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main ist ein international führendes Forschungsinstitut im Bereich der juristischen Grundlagenforschung. Seine drei Abteilungen mit über 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, seine weltweit herausragende Spezialbibliothek sowie seine zahlreichen internationalen und nationalen Kooperationen machen es zu einem Knotenpunkt des globalen Wissenschaftsaustauschs für diejenigen, die sich für die Grundlagenfragen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft rechtlicher Ordnungen interessieren.

Zu besetzen ist in der Abteilung II („Historische Normativitätsregime“) (Direktor Professor Dr. Thomas Duve) ab April 2021 eine Stelle für Doktorand/innen (m/w/d) im Projekt „Nichtstaatliches Recht der Wirtschaft. Die normative Ordnung der Arbeitsbeziehungen in der Metallindustrie vom Kaiserreich bis in die frühe Bundesrepublik“. In diesem Projekt wird das Normativitätsregime einer der bedeutendsten deutschen Wirtschaftsbranchen in seinem rechts-, wirtschafts-, sozial- und kulturhistorischen Kontext rekonstruiert. Im Mittelpunkt steht die Schaffung einer digitalen Quellenedition, in die Regelwerke zur Gestaltung der Arbeitsbeziehungen aufgenommen werden. Mit dieser Quellenedition wird einerseits eine Materialgrundlage für künftige rechts- und sozialhistorische Forschung zur Verfügung gestellt. Zugleich werden damit eigene Forschungsinteressen verfolgt. Dazu gehören auch Dissertationsvorhaben, die im thematischen Rahmen des Projekts weitergehende Fragestellungen verfolgen.

Ihr Profil: Sie haben einen überdurchschnittlichen Abschluss in den Rechtswissenschaften (Staatsexamen) und bereits Erfahrungen in der Rechtsgeschichte gesammelt. Sie sind eine kommunikative und kooperationsfähige Persönlichkeit, die zur eigenständigen Bearbeitung eines Forschungsvorhabens befähigt ist, und arbeiten gern in einem interdisziplinären und internationalen Umfeld; gute englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift werden vorausgesetzt. Genauere Informationen zum Projekt finden Sie hier: https://www.rg.mpg.de/forschungsprojekt/nichtstaatliches-recht-der-wirtschaft, Informationen über die Ausrichtung der Forschungsabteilung hier: https://www.rg.mpg.de/abteilung2.

Unser Angebot: Die Doktorandenstellen (39 Stunden pro Woche) werden analog 65% E13 TVöD Bund vergütet und dienen in erster Linie der Durchführung des eigenen Promotionsprojekts. Die Vertragsdauer ist auf drei Jahre befristet und kann ausnahmsweise um ein weiteres Jahr verlängert werden. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind ausdrücklich erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft will den Anteil von Frauen in den Bereichen erhöhen, in denen sie unterrepräsentiert sind. Frauen werden deshalb ausdrücklich aufgefordert sich zu bewerben. Die Max-Planck-Gesellschaft strebt nach Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt. Wir begrüßen Bewerbungen jedes Hintergrunds.

Bitte senden Sie Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, skizzenhafte Überlegungen zu Ihren eigenen Forschungsvorstellungen, die sich in das Forschungsprogramm des Projektes einordnen lassen (ca. 3 Seiten), und Zeugnisse) bis spätestens zum 1. März 2021 ausschließlich in Form von PDF-Dateien, die alle Bewerbungsunterlagen enthalten, online über folgenden Link ein: https://www.rg.mpg.de/stellenangebote. Aussichtsreiche Bewerberinnen und Bewerber werden zeitnah zu einem Auswahlgespräch eingeladen. Kontakt: Für weiterführende inhaltliche Informationen wenden Sie sich bitte an PD Dr. Peter Collin (collin@rg.mpg.de) oder Dr. Johanna Wolf (wolf@rg.mpg.de). Für Fragen zu den Arbeitsbedingungen wenden Sie sich bitte an Anna Heym (jobs@rg.mpg.de).