EDITORIAL

Herzlich Willkommen auf dem forum historiae iuris!

Der fundamentale Wandel der Informations- und Kommunikationstechnologie hat auch der rechtsgeschichtlichen Forschung und Lehre eine Fülle neuer Chancen und Möglichkeiten eröffnet: Quellen und Literatur sind inzwischen in einer noch vor wenigen Jahren unvorstellbaren Vielfalt und Leichtigkeit zugänglich geworden und geradezu täglich erweitert sich das Spektrum digital verfügbarer Inhalte. Zugleich haben die neuen Formen der Nachrichtenübermittlung unsere Welt kleiner und wie viele andere Diskurse auch die rechtshistorische Debatte globaler werden lassen. Nicht nur, aber auch deswegen sind rechtshistorische Debatten und Diskurse zunehmend internationaler geprägt. Damit einher gegangen ist die kontinuierliche Ausweitung der Themenfelder rechtshistorischer Forschung und zum Teil auch rechtshistorischer Lehre. In ihrer Gesamtheit haben diese Entwicklungen der Rechtsgeschichte als akademischer Disziplin in Forschung und Lehre neue Dynamiken gegeben, deren Auswirkungen noch nicht gänzlich abzusehen sind. Immerhin hat sich aber gezeigt, dass das World Wide Web ein zentraler Bereich des Austauschs über rechtshistorische Forschung geworden ist. Auch in der rechtshistorischen Lehre scheinen die Möglichkeiten der neuen Technologien insgesamt allmählich intensiver genutzt zu werden.


Diesen Phänomenen soll im forum historiae iuris Raum gegeben werden. Das Journal ist offen gegenüber allen Themen, Inhalten und Perspektiven rechtshistorischer Forschung und Lehre. Das forum historiae iuris versteht sich dabei als Ort der Präsentation wie auch der Diskussion von rechtsgeschichtlichen Themen und Thesen, sei es in der Form von Aufsätzen oder Miszellen, sei es in der Form von Berichten oder Rezensionen. Zugleich soll das forum historiae iuris auch eine Informationsplattform für alle dienen, die dem rechtshistorischen Diskurs zugewandt sind.  Diese Zielsetzungen bestimmen die Arbeit des neugebildeten Redaktionsteams und des ebenfalls neuformierten Teams der Herausgeberinnen und Herausgeber des forum historiae iuris. Wir freuen uns schon jetzt über Ihr Interesse an unserem Journal.


Herausgeber und Herausgeberin

Prof. Dr. Stephan Dusil (Tübingen),
Prof. Dr. Elisabetta Fiocchi Malaspina (Zürich),
Prof. Dr. Franck Roumy (Paris),
Prof. Dr. Martin Schermaier (Bonn),
Prof. Dr. Mathias Schmoeckel (Bonn),
Prof. Dr. Andreas Thier M.A. (Zürich)

Neue FHI Beiträge

Rezension

29. November 2021
Elisabetta Fiocchi Malaspina über:
Centro Internazionale di Studi Gentiliani, A proposito dei recenti volumi della collana “Studi Gentiliani”

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Rezension

4. Oktober 2021
Arduino Maiuri über:
Aglaia McClintock, Storia mitica del diritto romano

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Aufsatz

29. September 2021
Arthur Barrêtto de Almeida Costa:
The Tropical Fado that Wanted to Become a European Samba: The Cosmopolitan Structure of Brazilian Administrative Law Investigated with Bibliometric Data (1859-1930)

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Aufsatz

21. September 2021
Marialuisa Navarra:
La marque du condamné.

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Aufsatz

2. August 2021
Riccardo Cavallo:
La Costituzione di Weimar tra passato e futuro. Il contributo di Hermann Heller.

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Neues im Forum

Ausschreibung

The Van Caenegem Prize 2022 Mehr

Einladung

Organe der Rechtspflege – Organe der Revolution? "Linksanwälte" im Lichte von APO und sozialrevolutionärem Terrorismus der späten 1960er- und 1970er-Jahre in der Bundesrepublik Mehr

Einladung

Kolloquium zu Kriminalität und Strafjustiz in der frühen Neuzeit und der Moderne: Kriminalität, Recht und Räumlichkeit Mehr

Bekanntmachung

Max Planck Summer Academy for Legal History 2022 Mehr

Einladung

Gesellschaftliche Diversität und Phänomene rechtlicher Einheit und Vielfalt in der vormodernen Stadt Mehr