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Wetzlarer Preis zur Historischen Justizforschung 2026

3. Juni 2026

Die Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V., Wetzlar schreibt für das Jahr 2026 zum vierten Mal einen Preis zur Historischen Justizforschung aus.

Der Preis ist mit 2.000 € dotiert und wird im Frühsommer 2027 verliehen.

Einsendeschluss: 15. August 2026

Ausgezeichnet werden hervorragende Qualifikationsarbeiten (BA, MA, Dissertation oder Habilitation) auf dem Gebiet der Historischen Justizforschung aus ganz Europa. Dies schließt sowohl Forschungen zur Höchst- und Territorialgerichtsbarkeit als auch zu verschiedenen Themenfeldern wie beispielsweise der Kriminalitätsgeschichte, Law as Culture oder auch zu Praktiken von Streitbeilegung und Friedenssicherung in historischer Perspektive und angrenzende Fragestellungen ein.

Der Verein betreibt seit 1985 das Reichskammergerichtsmuseum sowie die Forschungsstelle Reichskammergericht als Koordinierungsstelle für Forschende, die sich mit der Höchsten Gerichtsbarkeit im frühneuzeitlichen Europa befassen. Regelmäßig finden in Wetzlar internationale Tagungen und Workshops zu aktuellen Forschungen der vormodernen Rechtsgeschichte statt.

Der Preis zeichnet hervorragende Qualifikationsarbeiten auf dem Gebiet der Historischen Justizforschung aus ganz Europa aus. Dies schließt sowohl Forschungen zur Höchst- und Territorialgerichtsbarkeit als auch zu verschiedenen Themenfeldern wie beispielsweise der Kriminalitätsgeschichte, Law as Culture oder auch zu Praktiken von Streitbeilegung und Friedenssicherung in historischer Perspektive und angrenzende Fragestellungen ein.

Die Jury besteht aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung.

Ausgezeichnet wird nur die beste Arbeit. Die vorzulegenden Arbeiten müssen seit 2023 als Qualifikationsarbeit (BA, MA, Dissertation oder Habilitation) angenommen sein. Ist die eingereichte Arbeit von mehreren Autor/innen verfasst, wird der Preis an den/die Erstautor/in verliehen. Bei gleichberechtigten Autor/innen ist die schriftliche Zustimmung der Mitautor/innen erforderlich.

Einsendeschluss ist der 15. August 2026

Die Arbeiten sind durch die Autor/innen selbst per Post in zweifacher Ausfertigung und als PDF in deutscher oder englischer Sprache an die Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats zu senden:

Prof. Dr. Anette Baumann
Forschungsstelle der Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e.V.
Rosengasse 16
35578 Wetzlar
Anette.baumann@reichskammergericht.de

Der Arbeit sind folgende Informationen hinzuzufügen:
- Titel der Arbeit und kurze Inhaltsangabe
- Lebenslauf der Bewerberin bzw. des Bewerbers (mit beruflicher Stellung und Tätigkeit)
- Nach Möglichkeit Gutachten
- Genaue Anschrift

Kontakt

Anette Baumann, Anette.baumann@reichskammergericht.de