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Forum News

Ausstellung: Clock Fiction - la Vallée des horlogères

24. Februar 2026

Vom 9. März bis 29. Mai 2026
Ausstellungsfläche, Anthropole Building, Universität Lausanne. Frei zugänglich.

Vernissage am 20. März um 18 Uhr

Eine Verordnung aus den Jahren 1749/51, deren Kopie im Espace Horloger im Vallée de Joux ausgestellt war, verbot Frauen die Ausübung des Uhrmacherberufs und beschränkte sie auf produktive Nebenaufgaben und/oder Tätigkeiten, die potenziell gesundheitsschädlich waren. Dieses Dokument bildet den Ausgangspunkt für eine Reflexion über Formen der Ausgrenzung und die historische Konstruktion von Geschlechterverhältnissen in der Arbeitswelt.

Im Mai 2025 präsentierte das BDFIL ein Gemeinschaftswerk mit dem Titel „Clock Fiction: Das Tal der Uhrmacherinnen”, das in Zusammenarbeit mit dem Espace Horloger entstanden ist. 20 zeitgenössische Comiczeichner*innen haben diese Regelung neu interpretiert, jede und jeder auf einer Tafel, um sie zu unterlaufen, zu illustrieren, zu verurteilen oder zu verdrehen.

Dank der finanziellen Unterstützung der FDCA und der PlaGE wird dieses Werk von der ersten Märzwoche 2026 bis Ende Mai 2026 an der UNIL ausgestellt. Diese Ausstellung bietet auch einen Einblick in die Ursprünge der Uhrenproduktion, wie sie sich der Espace Horloger de la Vallée de Joux vorstellt. Auf einem Rundgang wird die Geschichte der Region und ihrer Industrie nachgezeichnet und die Entwicklung und Modernisierung aufgezeigt, für die sie heute bekannt ist. 

Künstler: Manal Achaoui, Léandre Ackermann, Hervé Bourhis, Marion Brand, Cy, Dora Formica, Michael Furler, Alix Garin, Stefan Haller, Jehan Khodl, Clara Lodewick, Juliette Mancini, PanpanCucul, Tania Perez, Alessandra Respini, Manon Roland, Loïc Sécher

Vom 9. März bis zum 29. Mai 2026, Ausstellungsraum, Anthropole-Gebäude, Universität Lausanne. Freier Eintritt.
 
Vernissage am 20. März um 18 UhrAnmeldung
Bitte melden Sie sich bis Freitag, den 13. März 2026 an.

Halbtägige Studientagung
Die Geschichte der Frauen und die Uhrmacherkunst


Die Ausstellung wird durch einen halben Studientag ergänzt, an dem Historikerinnen und Historiker, Juristinnen und Juristen sowie Fachleute für Gender Studies teilnehmen und der mit einer öffentlichen Vernissage endet. Dieses Treffen befasst sich mit den Beziehungen zwischen Arbeitsgeschichte, Rechtsgeschichte, Gleichstellung und Ausgrenzung von Frauen sowie der Popularisierung dieser Forschungen.

Ziel dieses öffentlich zugänglichen Treffens ist es, mögliche interdisziplinäre Schnittstellen und das Potenzial des Dialogs zwischen Juristen, Historikern und Kunstwissenschaftlern aufzuzeigen und dabei insbesondere hervorzuheben, dass die künstlerische Neuinterpretation dieser historischen Regelung auf ihre Weise einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung unseres heutigen Rechts darstellt.

Die Teilnahme an der halbtägigen Studienveranstaltung und der Vernissage ist kostenlos. Aus organisatorischen Gründen bitten wird um eine Anmeldung gebeten.

Das Programm finden Sie im PDF-Dokument zum Download.

Quelle: 
https://www.unil.ch/fdca/fr/home/menuinst/faculte/vie-facultaire/conferences/clock-fiction.html
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